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Lernzentrum Petershagen (SFBZ) Andreas Riesner
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Biofeedback-Lerntherapie BREUER Biofeedback-Lerntherapie BREUER BioMedic-Messe - Andreas Riesner BioMedic-Messe - Vortrag Andreas Riesner Die kleine Lea bei der BioPädagogik

Mit langjähriger Erfahrung als Nachhilfelehrer biete ich Lerntherapie mit positiver Auswirkung bei Lernschwächen, LRS, ADS, Wachkoma und vielem mehr.

Erfahrungsberichte

MATTHIAS (11) SPRACHHEMMUNGEN (ADS)

Matthias, 11 Jahre, seine sprachliche Entwicklung zeigt Auffälligkeiten gegenüber seinen gleichaltrigen Kindern. Auf Fragestellungen antwortet er nicht mit Sätzen sondern nur mit einem Wort oder Ich weiß nicht.

Nach den Worten der Eltern ist seit dem 2. Lebensjahr auffällig, dass die Laut- und Wortbildung sehr begrenzt stattfanden. Im Kindergarten kam es kaum zur vollständigen Satzbildung .
Matthias wurde Anfang Klasse 6 auf ADS diagnostiziert.
Auf Alternativfragen: Wie war deine Klassenfahrt? - Gut. Hat es dir Spaß gemacht? - Ja..
Auf Problemfragestellungen: Warum hat dir die Klassenfahrt gefallen? Kommt nach längerem Überlegen: Weiß ich nicht.
Auf Sachfragen : Was hat dir denn alles an der Fahrt gefallen? , antwortet Matthias emotionslos: Die Hinfahrt mit dem Bus; ein Mal sind wir umgestiegen; wir wohnten in einem Hotel; abends haben wir immer an die Wand des Nachbarzimmers geklopft.

Matthias fällt es offensichtlich schwer Gedanken in Worte treffsicher zu kleiden, damit andere ihm auch zuhören. Für den Lehrer dauert es zu lange, nimmt einen anderen ran, der inhaltlich (nach dem Empfinden von Matthias) die gleiche Antwort gibt und dafür belohnt wird. Oft hat Matthias den Eindruck nicht angenommen also ausgegrenzt zu werden, was das Sprechen für ihn noch schwerer macht.

Zum 2.Treffen teilte uns Matthias aufgeregt mit: Veränderungen im Denken habe ich heute in Kunst wahrgenommen. Mir ist bisher nie im Umgang mit Salzteig ein Modell eingefallen. Darum habe ich immer Knete gewählt. Heute jedoch ging alles wie von selbst, richtig leicht. Ich hatte die Idee und es ist mir gelungen sie umzusetzen. Matthias hatte den Mut seine Idee selbst zu tun, ohne auf eine Anregung von außen angewiesen zu sein.

Schon nach der 2. Behandlung mit der Manuellen Biofeedback Therapie Breuer wirkte Matthias in der Unterhaltung ungehemmter. Er antwortet nicht nur mit 3 - 5 Worten, sondern gebraucht auch verbal- emotionale Ausdrucksmöglichkeiten. Ich hatte heute richtigen Spaß an der Arbeit mit dem Salzteig.
Zum Ende der 3.Behandlung hält Matthias spontan einen 8-Minuten langen zusammenhängenden Vortrag zu Eigenschaften und Rechenregeln der Bruchrechnung. Bisher hielt er sich von Verträgen generell zurück, aus Angst nicht verstanden zu werden.
Die Mutter beobachtete, wie aufmerksam Matthias für den gesamten Zeitraum bei der Sache blieb, immer geistig anwesend, emotional entspannt und offen für die nächste Aufgabenstellung war. So zugänglich hat sie ihren Sohn noch nicht erlebt.

Mit weiteren Behandlungen nimmt die Teilnahme an der verbalen Kommunikation in der Familie und in der Schule an Umfang in einen emotional untermauerten Kontext zu.

MAJA (29) LERNVERSAGEN

Maja (29) Lernversagen

Ich kenne Herrn Riesner über die Freundschaft meiner Eltern schon seit meiner Kindheit. Meine Behinderung ist seit Geburt eine rechtsseitige Spastik von der rechten Hand bis zur Schulter aufsteigend. Bis etwa Klasse 6 war dieser Zustand völlig normal für mich. Doch dann vielen meine Leistungen ab. Lustlosigkeit und Versagensängste demotivierten mich in meinem Lerneifer.( Heute weiß ich, dass es eher die Ablehnung meiner Person selbst war, die zum Liebesentzug in mir führte. ) Ich konnte mich selbst nicht mehr leiden.

Jedoch hatten zu meiner Schulzeit alle anderen an meinem Lernversagen Schuld. Ich verspürte mit den gutgemeinten Ratschlägen nur Ablehnung meines Empfindens und keinerlei Hilfe. In der Lehrausbildung fühlte ich mich ständig missverstanden und hatte den Eindruck, dass die dortigen Lehrkräfte im Umgang mit uns und unseren Lernschwierigkeiten überfordert waren. Meine ganze Lerneinstellung erreichte ihren Tiefpunkt und meine Konfrontationen mit der Umwelt verstärkten sich. Diese Unzufriedenheit mit meinem Leben wirkte sich auch auf meine Spastik im rechten Arm aus. Das war wie ein Teufelskreis. Es war als ob ich die Verbindung zu meinem Arm verlor. Er bereitete mir nur Sorgen und ich dachte, hätte es ihn doch nie gegeben. Es war mir schon peinlich, mich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Der erfolgreiche Lehrabschluss rückte in weite Ferne.

Der Gedanke und die Angst an einer Therapie meines Armes mit Butox bewegten mich dazu, mit meinen Eltern über die lernpraktischen Arbeit mit der Manuellen Biofeedback Therapie Breuer bei Herrn Riesner zu sprechen. Da ich ihn gut kannte, hatte ich auch gleich Vertrauen zu ihm. Er wies mich darauf hin, dass er mich ausschließlich aus der pädagogischen Sicht hinsichtlich meiner Lernprobleme mit der Therapie fördern könne, damit mein emotionales Gleichgewicht wieder in eine ausgewogene Balance kommt. Das würde mir das Lernen erleichtern. Auch würde ich die Zufriedenheit in mir möglicherweise wiederentdecken. Naja. Vielleicht ???? Die Hoffnung sollte man nicht aufgeben. 

Kurz um. Ich habe den Lehrabschluss geschafft und sehe heute vieles anders. Ich habe vor allem gelernt, mich anzunehmen und meinen Gedanken größere Beachtung zu schenken, denn sie sind es die mein weiteres Tun führen werden. Seit 2 Jahren bin ich intensiv auf der Suche nach einer Arbeitsstelle. Ich habe gelernt zu akzeptieren, dass Beeinträchtigungen als Bild im Denken anderer sowohl als auch Beeinträchtigungen ursächlich mit Absagen zu tun haben können, jedoch nicht immer und ich mich auf meine Möglichkeiten, die ich zunehmend in ihrer Vielfalt erkenne vertrauen sollte. In sofern habe ich die Hoffnung auf eine Stelle nicht aufgegeben, denn meine Leistungen sind gut. Noch was, meinen Arm habe ich lieb gewonnen und die Spastik tritt kaum noch merklich auf. So einfach wie die Art der Manuellen Biofeedback Therapie Breuer aussieht- die Wirkung ist für mich beeindruckend, zu fühlen, wenn man es versteht, wie man etwas für seine Weiterentwicklung selbst tun kann.

CHRISTIAN (9) ADS MIT DYSKALKULIE

Christian (9) ADS mit dyskalkulie

Christian wirkt sehr aufgeregt, möchte nicht über seine Verletzungen, wie Angst, Ignoranz, Verachtung, Verlust reden. Viele solcher Verletzungen sind es aber, die bisher sein Verhalten führen und es verhindern, die emotionale Verfassung anderer zu erkennen und anzunehmen. Seine Mutter erzählt: Morgens nach dem Aufstehen ist meist der erste Gang zu seiner vier Jahre jüngeren Schwester. Es kommt jedes Mal zum Streit. In der darauffolgenden Auseinandersetzung mit mir, gerät Christian sofort in einen Tobsuchtsanfall, die sich in Gewalt und verbale Beschimpfung vom Jungen aus entladen. Christian scheint sich nicht einzukriegen. Die Mutter sucht sich ärztlichen Rat und verabreicht ihm ein Medikament, was ihn dann für einige Stunden beruhigt. Eine andere Möglichkeit der Hilfe seines Verhaltens kannte die Mutter bisher nicht.

Ein weiteres Handicap bei Christian liegt in der Bewältigung logischem Zusammenhangsdenken in Mathematik. Er kam bisher mit Rechenoperationen und dem Erfassen von Zahlen nicht über den Zahlenraum bis 20 hinaus. Es mangelt an Vorstellungsvermögen für die Rechnungen der Multiplikation und Division.

Im Manuellen Biofeedback nahm ich sehr deutlich neuronale Muster wie Kälte , Druck und Vibration wahr, deren Auswirkungen im Persönlichkeitsbild nach außen unübersehbar zu wirken schienen. Die Regulation in Richtung Kohärenz (=zusammenhängend) war für mich die Konsequenz aus der Wahrnehmung.

Bereits in der 3. Lerneinheit (1 Lerneinheit ca. 60 min) begann Christian von sich aus während der Manueller Biofeedback-Therapie Breuer in Verbindung mit gymnastischen Übungen bis 150 zu zählen. Er erfasste selbständig die regelmäßig wiederkehrende Zahlenfolge der Einer bei jedem neuen Vielfachen von 10.

Nach der 5. Lerneinheit kann er Vielfache von 10 zusammenfassen und den Stellenwert der Ziffern zwischen Zehner und Einer unterscheiden.

Christian verliert beim Kombinieren von mehreren Gedankengängen (neuronale Figurationen) die Orientierung und verläuft sich in seinen Gedankenansammlungen. Orientierungslosigkeit sowie Kontrollverlust verunsichern Christian erzeugen Zweifel am eigenen Können und Ängste vor Fehlentscheidungen, die als Lernblockaden wirken.

Nach der 8. Lerneinheit gelang es Christian Additions- und Subtraktionsaufgaben bis 100 ohne Überschreiten des Vielfachen von 10 richtig zu berechnen und auf die Vielfachen der Zehnerpotenzen bis 10 000 anzuwenden.

Zu Beginn noch ein Tabuthema für Christian, ist Mathematik nach der 6. Lerneinheit sein Lieblingsfach.

Erstmals gelang es Christian in der 10. Lerneinheit 45 Minuten aufmerksam einer Geschichte auditiv zu folgen und inhaltlich zusammenhängend wiederzugeben.

Das tägliche sinnvolle Aufarbeiten seiner destruktiven spontanen Verhaltensmuster in einem Gespräch während der Manuellen Biofeedback-Therapie Breuer erzeugte bei Christian ein vielfältiges Angebot an Orientierung zur Eigenregulation seiner Gedanken. Das Erkennen eigener Verletzungen und deren Einfluss auf das eigene Verhalten gaben Christian Anlass darüber nachzudenken, wie er mit seinem Verhalten auf andere wirkt. Christian sagte nach der 5. Einheit: Albern sein macht mir Spaß. Aber ich werde künftig mehr darauf achten, dass ich mit dem Herumalbern aufhöre, wenn es anderen nicht gefällt.

Nach Aussagen der Mutter bemühte sich Christian an den folgenden Tagen deutlich mehr, Konfliktsituationen mit seiner Schwester auszuweichen.

Lea(8) Lerndefizite Ma,Deu

Interview mit Andreas Riesner

Herr Riesner, die kleine Lea kam  2007 zu Ihnen. Welche Probleme hatte die 8-Jährige?
Lea ist ein sehr aufgewecktes Kind, jedoch hat etwas seit Schulbeginn Lea aus ihren gewohnten Rhythmus geworfen. Schwierigkeiten in Mathematik, mit dem Verständnis von Zahlen, Mengen, Größen und Rechenoperationen, beim Schreiben und Lesen bereiten ihr - trotz fleißigen Übens - Probleme. Sie ist zutiefst verunsichert, zweifelt an ihren Fähigkeiten und fühlt sich als Versagerin. Ihr eigener Leistungsdruck belastet ihre seelische Verfassung. 

Wie fördern Sie Lea jetzt?            
Das Highlight in meiner pädagogischen Arbeit ist das Lösen von  Lernblockaden mit der Manuellen Biofeedback Therapie BREUER®  in einem neuen Lernfeld. Lea nutzt neben dem individuell angepassten Unterrichten zweimal wöchentlich das Lernkonzept  der Biomeditec- Pädagogik.  Etwa 30- 40 Minuten werden einerseits die lernblockierend wirkenden Informationen der Biophotonen in den Qualitäten Druck, Vibration und Kälte, die wiederum die Arbeitsweise unserer Zellen physikalisch steuern, im rückkoppelnden Tupfen über der Haut erfasst und mit Informationen der Qualitäten Ruhe, Wärme und Entspannung reguliert.  Das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit erweitern sich über den Zunehmenden Kontakt zu eigenen Zweifel und deren Regulation. Der  Beziehungsaufbau findet nicht in der Denkebene statt, sondern bedarf einer Wahrnehmung frei von Bedingen, Forderungen und Erwartungen. Befindet sich die Arbeitsweise unserer Nervenzellen informiert von unserem Denken bereits in den Qualitätsmustern Druck, Vibration und Kälte, können wir mit diesen Informationen der Denkebene nicht erwarten, die Qualitätsmuster auf der Zellebene regulieren zu wollen. Das darüberliegende System der Biophotonen=Lichtquanten im biologischen Systemen steuert ebenso physikalisch die Arbeitsweise unserer Zellen, wie Prof.Dr.Fritz.-A.-Popp nachweist. Biophotonen steuern 100 000 chemische Prozesse in der Sekunde in jeder Zelle. Mit der Erschließung dieses neuen Lernfeldes, nutzen ich als Breuer Therapeut eine evidenzbasierende manuelle Biofeedback Therapie Breuer in der Biomeditec-Pädagogik, wo sich Medizin und Pädagogik treffen, um Lernblockaden zu lösen und gemeinsam Wege aus unserem Lerndilemma zu finden.

Welche Entwicklung können Sie bei Lea beobachten?
Stand Lea Mathe und Deutsch zu Beginn der Förderung geradezu ablehnend gegenüber ("Ich kann das nicht! Ich verstehe nicht! ) - so beschäftigt sie sich jetzt intensiv mit der Annahme der Informationen aus der Aufgabenstellung und gibt nicht mehr so schnell auf. Die ersten Erfolgserlebnisse haben Lea zusätzlich motiviert. Und zu Hause - so berichten ihre Eltern - nimmt Lea sich inzwischen freiwillig Bücher zur Hand und traut sich auch an umfangreiche Texte heran. Wunder kann auch die "Biomeditec Pädagogik" nicht bewirken, denn die fortlaufende Lernarbeit findet auch bei Lea in ihrer fortlaufenden Auseinandersetzung mit sich selbst und dem Unterrichtsstoff statt. Sich ins Tun zu regulieren und aus dem Kreis- in ein Weiterdenken über das Erkennen und Annehmen destruktiver Denkweisen zu kommen, ist das Ziel der Manuellen Biofeedback Therapie Breuer. Inzwischen hat sich der Notendurchschnitt von Lea in ihren Problemfächern um eine bzw. zwei Noten verbessert. Persönlichkeitsbereichernd ist jedoch, dass sich ihr souveränes Lernverhalten erweitern und an Effizienz zunehmen konnte. Blockaden treten kaum noch auf - und wenn doch, kann Lea diese geduldig selbst lösen.

Kann das Lernkonzept  "Lernen mit den Tastsinneswerkzeugen" das Bildungsniveau in Deutschland verbessern helfen?
Die Wahrnehmung wird mit der bewussteren  Nutzung der Tastsinneswerkzeuge um einen weiteren Sinn erweitert, um die Ressourcen an geistigen Fähigkeiten effizienter nutzen zu können. Lernblockaden kennen wir alle. Sie schränken uns ein Leben lang ein, unsere Fähigkeiten für unsere Entwicklung in allen Lebenslagen freizusetzen. Wir sollten lernen unsere Kompetenz weiter zu entwickeln, eigene Lernblockaden aus einem emotionalen Ungleichgewicht, verletzter Denkweisen und körperlichen Beeinträchtigungen heraus wahrzunehmen, zu erkennen , anzunehmen und über das Regulieren in Richtung Kohärenz (Zasammenhängend) zu lösen. 

Kohärenz ist der Zustand einer optimalen Wirtschaftlichkeit von Information sowie Energie im biologischen System. Die Lernfähigkeit ist im kohärenten Zustand am besten. Die Wirkungsweise der Information der Biophotoen auf unseren Organismus lässt sich optisch über die BIOMEDITEC Referenzmessung in verschiedenen Qualitäten als neuronale Muster  nachweisen und dient gleichermaßen als Qualitätskontrolle der Therapie. ( Siehe auch Unser Lerndilemma)

Marco 16 ADHS

Marco, 16 Jahre (Anzeichen von ADHS bei einer Mehrfachbehinderung)

Durch einen medizinischen Behandlungsfehler durchlebt Marco seit 1996 mit 6 Jahren nach einem Wachkoma die anschließenden Remmisionsphasen und ist heute als Schwerstmehrfachbehindert diagnostiziert.

Die Einschulung erfolgte 1998 in eine Schule mit besonderem Förderschwerpunkt unter Einsatz einer Einzelfallbetreuung. Er war weder ansprechbar, noch zeigte er irgendeine Reaktion auf Reize. Marco lernte wieder mit dem Mund Kaubewegungen unter Manueller Reizgabe auszuführen. Dem Unterricht zu folgen fiel Marco sehr schwer. Ständige Reizüberflutungen erzeugten Schrei- und Panikattacken in viertelstündlichen Abständen.

Immer wieder mussten Erholungsphasen eingeplant und für Entspannungsübungen des Körpers gesorgt werden, da die Überreizung bei Marco stets die Tetraspastik, unter der er auch noch heute leidet, in die Extension oder Flexion schießen ließ. Marco kam so über Jahre nicht zur Ruhe. Eine Teilnahme am Unterricht in entspannter Körperhaltung oder unter einer längeren Phase der Aufmerksamkeit war ohne Einzelförderung und klopfende Sensibilisierung an Schultern, Oberarmen und Brust nicht möglich. Schon damals ließen sich Schreiattacken mit diesem Klopfen (zu dem Zeitpunkt noch nicht im Ansatz mit dem Hintergrundwissen der Manuellen Biofeedback- Therapie Breuer involviert) lösen. Möglicherweise erfuhr Marco durch diese Reizgabe ein Gefühl von Existentsein , Annahme , Sicherheit und Geborgenheit . Doch schon bei der nächsten Reizgabe in dialektischer Manier brach dieses Gefühl zusammen und steuerte in Richtung Chaos.

Seit Februar 2007 wird Marco während des Unterrichtsprozesses dreimal wöchentlich 40 Minuten über die BIOMEDITEC® - Pädagogik gefördert. Das heißt, mit Unterstützung der Manuellen Biofeedback Therapie BREUER® baute sich bei Marco in kaum 3 Wochen eine sehr entspannte, geistig und körperliche Haltung auf, das Gehirn entkrampft und bekommt einen größeren Freiraum für die Aufnahme und Verarbeitung von Reizangeboten. 

Marco seine Schrei- und Panikattacken treten kaum noch auf. Es fällt ihm wesentlich leichter, sich für 20 Minuten einer Unterrichtssituation mit polarisierender Aufmerksamkeit hinzuwenden. Seinen Blick kann Marco kontrolliert fixieren. Kommunikative Situationen baut Marco über Selbsterfahrung mit Mimik und Gestik zunehmend variantenreicher aus und unterstützt diese mit verbal geformten Lauten. Marco scheut nicht mehr den Kontakt zu anderen. Das Kau- und Schluckverhalten hat sich beim Essen wesentlich verbessert. Es passiert kaum noch, dass sich Marco durch die vielen Eindrücke der Gruppe ablenken lässt und es dadurch zur Aspiration kommt.

Ein positiver Effekt der verbesserten Wahrnehmung seiner Umwelt und seiner selbst zeigt sich in lang anhaltenden Phasen seiner sehr entspannten Körperhaltung, die zuvor ständig von spastischer Extension oder Flexion der Extremitäten geprägt war. Mit Marco ist nun eine wechselseitige Kommunikation möglich. Er reagiert situationsbezogen und kann sich mit Mimik und Gestik willentlich mitteilen. Das Spektrum von Beschäftigungsangeboten konnte erweitert werden und vermittelt für Marco ein neues Lebensgefühl auf dem Weg seiner Selbstverwirklichung. Deutlich signalisiert Marco es durch ein strahlend lachendes Gesicht, wenn man ihn freundlich anspricht.

Marco kann heute 30 Minuten lang Förderangeboten aufmerksam folgen und auf sich wirken lassen .

Oliver (10) Leseschwäche

Oliver besucht derzeit die 4.Klasse einer Grundschule. Er verfügt über nicht altersgerecht ausgeprägte Leseleistungen. Sowohl sein Lesetempo als auch der Leserhythmus entsprechen nicht  der Norm eines 10jährigen. Daraus resultierend ergeben sich Schwierigkeiten im sinnerfassenden Lesen. Meist schafft Oliver es nicht, in der vorgegebenen Zeit Texte zu erlesen.

Besonders während eines Lesevortrages treten bei Oliver Blockaden auf, die ein reibungsloses analytisches und synthetisches Arbeiten beim Erlesen und Wiedergeben eines Wortes,   das Erfassen von Wortgruppen und das sinnerfassende Lesen von ganzen Sätzen erschweren.

Oliver bekam von mir im März 2007 zehn Lerneinheiten im Lernfeld der Biophotonen  über die Manuelle Biofeedback Therapie BREUER® ein Lernangebot in Richtung Kohärenz. Mit dem rückkoppelnden Tupfen und der Regulation seiner Qualitätsmuster, die vorrangig aus Druck und Kälte bestanden, in Richtung Ruhe, Wärme und Entspannung hatte Oliver schon nach 10 Minuten nur noch das Bedürfnis nach Schlaf. 

Seine Leseleistungen haben sich nach 7 Therapiestunden vom Stand eines wortweisen,  aneinanderreihenden überhasteten Lesetempos mit vielen Versprechern in ein wortgruppenweises von Betonungspausen und überlegten Leserhythmus gekennzeichneten Lesen verändert. Entscheidend dafür war die Einsicht bei Oliver, dass seine Gier nach Perfektion, genauso schnell wie seine Schulkameraden lesen zu können, an Einfluss verloren hat. Er lernte, die Aufmerksamkeit mehr auf sich zulenken und seinen Entwicklungsstand zu erkennen und anzunehmen. Mit zunehmendem Vertrauen in seine ganz individuell ausgeprägte Lesefertigkeit erreichte er mit der Bewertung 2 eine in seiner Schulzeit noch nie erreichte Leistung für einen Lesevortrag.

Seine Worte: Ich bin froh bei ihnen die Therapie kennen gelernt zu haben. Ich gehe mit einem viel besseren Selbstvertrauen im Unterricht an das Lesen heran und habe kaum noch Angst vor Fehlern beim Lesevortrag. Ich kann mich auch viel besser beim Lesen kontrollieren. Übrigens tritt das Räuspern so gut wie gar nicht mehr auf. Das hat mich ganz schön geärgert, wenn andere mich jedes Mal darauf ansprachen. Ich hatte immer das Gefühl, dass die anderen sich daran stören würden. Das war mir schon peinlich, weil ich es einfach nicht abstellen konnte. Jetzt merke ich und die anderen es kaum noch.

Eindrücke der Eltern:

Wir wandten uns an das SFBZ wegen Leseschwierigkeiten unseres Sohnes. Herr Riesner empfahl uns auch wegen des häufigen Räusperns beim Lesen die Manuelle Biofeedback Therapie Breuer® zu nutzen.

So wechselten sich also das Erlernen von Lesetechniken und die o g Therapie gegenseitig ab, die bereits nach wenigen Stunden positive Veränderungen im Lesen bewirkten. Durch die ruhige und entspannte Atmosphäre, das Einfühlungsvermögen von Herrn Riesner, seine Geduld und die aufklärende Weitergabe seiner Informationen und Erfahrungen fühlten wir uns bei ihm sprichwörtlich "in den besten Händen".

Wir sind überzeugt, dass dieses neue Lernfeld in der BIOMEDITEC-Pädagogik auch für andere Kinder mit Lernproblemen geeignet ist und können Eltern empfehlen, sich vertrauensvoll an Herrn Riesner zu wenden und sich von ihm ausgiebig beraten zu lassen. 

Sebastian (17) Leistungseinbruch

Sebastian B. seine Lernprobleme wollten nicht aufhören und breiteten sich bereits auf andere Fachbereiche über Mathematik hinaus aus. Völlig deprimiert von seinem Versagensängsten geführt kam er 2007 auf mich zu. Eigentlich sagte ihm sein Gefühl, dass er mehr weiß als er zeigen kann. Sebastians Abiturlaufbahn war gefährdet. In gemeinsamer Absprache mit den Eltern bot ich die  Nutzung der Manuellen Biofeedback Therapie Breuer für die nächsten 6 Wochen an.

Derartige Lernblockaden konnte ich mit dem rückkoppelnden Tupfen im neuen Lernfeld der  Biophotonen über der Haut vorrangig in den Qualitäten Druck, Vibration und Kälte im manuellen Biofeedback wahrnehmen. Die Regulation dieser Qualitätsmuster auf dem Lernfeld der Biophotonen in Richtung Entspannung, Ruhe und Wärme wirkt auf die Arbeitsweise aller Zellen (auch auf die Nervenzellen)und somit auf unser Denk- und Lernverhalten.

In seinem Denken gibt sich Sebastian nun mehr Freiraum  für Entscheidungen ohne Erwartungen, Forderungen und Bedingen mit dem Ziel, sein Potential zu erkunden und neu zu entdecken. Ergebnisse wirken auf Sebastian zunehmend als Chance einer Neuorientierung  zum Weiterdenken und weniger als Versagen. Er kann seine Unvollkommenheit annehmen und führt seinen  Erkenntnisprozess mit mehr Zuversicht. Er erkennt, dass er nie alles richtig lösen kann und sehr genau auf seine Gedankenflut in seiner Lösungsfindung achten sollte, um sich nicht überheblich über die Aufgabeninformationen mit "Ich weiß alles besser. Ich will das ABER so!"  zu stellen.

Im neuen Lernfeld der Biophotonen   kommt Sebastian im manuellen Biofeedback selbst an die Wahrnehmung seiner Denkweise geführt von seiner Gier nach Anerkennung  und Akzeptanz seiner Mitschülern. Er wollte stets einer der Besten sein und von ihnen wie ein Erwachsener mit seinen 17 Jahren ernst genommen werden. Sein Anspruch, der Rolle eines Erwachsenen zu entsprechen, blockierte ihn im Ausleben seines Teenagerlebens mit dem natürlichen Drang des Ausprobierens und Entdeckens. Zunehmend stärker wurde Sebastian mit seinem nicht standesgemäßen aufgesetzten Verhalten ausgegrenzt, worauf er sich mit seinen  Versagenszuweisungen verletzt, weil er den sich eingebildeten Erwartungen seiner Schulkameraden, Eltern und Lehrern nicht entsprach. Vom krampfhaften Festhalten an Formeln ,  war er stets bestrebt,  Probleme genauso zu lösen, wie man es ihm vordemonstriert hat. Bedingungen Forderungen und Erwartungen bestimmten Sebastians Lernverhalten und führten sein Denken.

Sebastian hat 2011 mit einer befriedigenden Mathematiknote einen guten Abiturabschluss zu seiner Zufriedenheit erreicht und wird sein Leben weiter zuversichtlich meistern. Seine Gier kann Sebastian heute gut regulieren und steht ihm nicht mehr blockierend vor neuen Herausforderungen im Weg. Vor allem hat er entdeckt, dass der Anspruch perfekt sein zu müssen ein Irrglaube ist

Er besitzt einen umfangreichen Freundeskreis, in dem er sich geborgen und angenommen fühlt. Seine Eltern sind genauso wie Sebastian sehr glücklich darüber, dass sein nervöses Augenzucken kaum noch auftritt und Sebastian sich ihnen mehr als bisher wie ein Teenager mit all seinen Problemen öffnet. Heute besucht Sebastian ein Studium.

"Wer anderen was vorausgedacht, wird jahrelang erst ausgelacht. Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich."
Wilhelm Busch

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